AUSLEITUNGSVERFAHREN (NACH ASCHNER)

Die alte Säftelehre früherer Jahrhunderte vereinigte Dr. Bernhard Aschner mit den Erkenntnissen der modernen Physiologie zu seiner Konstitutionstherapie, eine der tragenden Säulen der Naturheilpraxis.

Unter Ausleitungsverfahren verstehen wir die Anwendung gezielter Maßnahmen, die auf der Konsitution des Patienten basierend, eine Entgiftung und dadurch eine Stoffwechselregulation bewirken. Die alten Ärzte stellten sich die Entstehung von Krankheit als Folge von Dyskrasie vor (gr. dys = fehlerhaft, krasis = Mischung). Die Bedeutung der Säfte im Organismus wird schon dadurch deutlich, dasß der Mensch zu ca. zwei Dritteln aus Wasser besteht.

Seminarinhalt

  • Die Konstitutionslehre
  • Die Ausleitung über Darm, Haut und Niere
  • Das Cantharidenflaster
  • Die Baunscheidtbehandlung
  • Das blutige und unblutige Schröpfverfahren
  • Der Aderlass
  • Die Blutegelbehandlung
  • Die Nasenreflexbehandlung

Alle Verfahren mit praktischen gegenseitigen Übungen.

Dieser Kurs ist für Berufsanfänger ebenso geeignet wie für Kollegen, die ihr Repertoire in ihrer Praxis um diese sehr wirksamen Heilmethoden bereichern wollen. Wie bei den Kursen der GDT Heilpraktikerschule üblich, werden Sie in diese besonderen Behandlungsformen mit kurzer Theorie eingewiesen und eingehend in der praktischen Anwendung mit vielen gegenseitigen Übungen angelernt. Sie werden viele nützliche Tipps und Hinweise erhalten, wie Sie Fehler vermeiden und Behandlungen mit diesen Methoden sinnvoll durchführen können.

Daten und Fakten

Termin: 08./09.09.2018
Zeiten: Sa. 10 – 18 Uhr und So. 10 – 16 Uhr
Preis: 200,- € bei Anmeldung bis 14 Tage vor Kurswochenende, danach 220 € (angesetzte Blutegel werde nach Stückzahl extra berechnet)
Flyer zum Kurs incl. Anmeldeformular: Ausleitungsverfahren 09-2018

Dozent

Wolfgang Scharwächter
Heilpraktiker/Schulleiter