TRANSGENERATIONALE WEITERGABE VON TRAUMATA UND DEREN BEARBEITUNG MIT EMDR

Unverarbeitete Traumata in der Elterngeneration werden häufig unbewusst an die Kinder weiter gegeben. Trauma-Transmission bedeutet, dass die Nachkommen durch Identifikationsprozesse und Wünsche nach verlässlichen Bindungen unbewusst die wahrgenommenen Gefühle und indirekt vermittelten Bilder der traumatisierten Eltern in sich aufnehmen und versuchen, diese zu verstehen und zu verarbeiten. Dieses geschieht auch, um die eigenen Eltern zu »heilen«.

Es kann sich dabei sowohl um persönliche, z. B. früher Elternverlust, Misshandlung, Missbrauch sowie um kollektiv erlittene Traumatisierungen wie Krieg, Verfolgung, Vertreibung, etc. handeln.

Angesichts der weltweit zunehmenden Katastrophen und Kriege ist es für alle an innerem Fortschritt Interessierten von elementarer Bedeutung, die unbewusste Dynamik transgenerationaler Trauma-Transmissionen zu verstehen.

Der Ansatz in diesem Workshop ist ein narrativer Ansatz.

Eine natürliche Möglichkeit, sich selbst zu verstehen, liegt im Erzählen von Geschichten. Der Mensch verortet auf diese Weise sich und seine Mikro- und Makrosysteme in dieser Welt. Jede Person und jede Familie hat „ihre Geschichte/n“.

Wir arbeiten in diesem Workshop mit diesen Geschichten und EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), um einen Weg zur Verarbeitung von transgenerationalen Traumata aufzuzeigen und EMDR innerhalb des Workshops innerhalb dieser Geschichten zu erleben.

Daten und Fakten

Termin: 22.01.2023
Zeiten: So., 09:30 – 12:30 und 13:30 – 17:00 Uhr
Preis: 130,- €
Flyer zum Kurs inkl. Anmeldeformular hier: Die Transgenerationale Weitergabe von Traumata und ihre Bearbeitung mit EMDR

Dozentin

Karin Struck
M.A., HPPsych, Coach, Mediatorin, www.karinstruck.net